Horst Dörr (DPolG): Nach einer Woche erfolgloser Suche muss jetzt eine öffentliche Fahnung wie in Luxemburg durchgeführt werden. Es ist doch seltsam, dass man dort bereits die Bilder der "Ausbrecher" veröffentlicht und im Saarland zörgert man weiterhin. Im digitalen Zeitalter sind die Bilder nun über Internet und Co. bereits weltweit gestreut. Taktische Bedenken, wie von der GdP angebracht, sind somit kaum noch vermittelbar.
Die öffentliche Sicherheit muss im Vordergrund stehen!
Und es geht doch: Presse-Info 72/2012 des LPP vom 11.05.2011
30 Tage Urlaub für alle!
Saarbrücken, 25.04.2012
Am 20. März 2012 hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) eine wegweisende Entscheidung zur Dauer des Erholungsurlaubes gefällt, die unmittelbare Auswirkungen auf die jüngeren Beschäftigten bei Bund und Kommunen sowie nach unserer Auffassung in den Ländern hat. Dem BAG-Urteil zufolge verstößt die Differenzierung nach Lebensalter gegen das Verbot der Altersdiskriminierung. In der Folge können ab sofort alle Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes gleichermaßen 30 Urlaubstage pro Jahr beanspruchen. Für Beamte ist eine abschließende Entscheidung durch die Landesverwaltung noch nicht getroffen. Es steht jedoch zu erwarten, dass auch eine Anpassung im Bereich der Beamtenschaft möglich ist. Daher sollten alle Beamte unter 40 Jahren einfach 30 Urlaubstage für das Jahr 2012 auf dem üblichen Dienstweg per "Urlaubsbogen" beantragen. Darüberhinaus gibt es auch einen Musterantrag des DBB für alle Beschäftigten.
GdP rudert zurück: Der so genannte „Generationenpakt“ ist ungerecht !
Saarbrücken, 10.04.2012
Mit Erstaunen nehmen BDK und DPolG Kenntnis vom plötzlichen Sinneswandel der Gewerkschaft der Polizei (GdP) zum Generationenpakt im Saarland. Der 2007 zwischen der GdP und der damaligen Innenministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) geschlossene Pakt zur Absenkung der Eingangsbesoldung wurde bislang von beiden Seiten als großen Erfolg der Öffentlichkeit verkauft. Jetzt rudert die GdP offensichtlich wieder zurück und spricht in diesem Zusammenhang von einer Ungerechtigkeit. BDK und DPolG fordern die Landesregierung zu einem klaren Umdenken in dieser Sache auf. Es ist sozial ungerecht, wenn Arbeitnehmer durch Verzicht auf zustehendes Einkommen die Lohnerhöhungen anderer bezahlen müssen. Dies sollte nun auch die GdP-Basis erkannt haben und entsprechend reagieren.
Start des Wirkbetriebes des Landespolizeipräsidiums
Saarbrücken, 01.03.2012
Mit einer Feierstunde im Saarbrücker Schloss wurde der Wirkbetrieb des neuen Landespolizeipräsidiums (LPP) verkündet. In diesem Rahmen wurden der neue Leiter des LPP, PD Norbert Rupp, und sein Stellvertreter, PD Hugo Müller, von Innenminister Stephan Toscani zum Polizeipräsidenten bzw. Polizeivizepräsident ernannt.
Die DPolG gratuliert und wünscht viel Erfolg bei den noch anstehenden Aufgaben.