Pressemitteilung

DPolG erwartet Aufklärung und Maßnahmen zur Beruhigung der Gesamtsituation an der Fachhochschule (FHSV)

 

Die neuerlichen Informationen der staatsawaltlichen Ermittlungen gegen den stellv. Leiter der FHSV führen zu einem weiteren Imageverlust der Polizei und der Fachhoschule für Verwaltung, die die Ausbildung sicherstellt. Dies können wir nicht hinnehmen! Gerade läuft das Bewerbungsverfahren für die Neueinstellungen 2019. Daher wollen wir Klarheit, damit potentiele Bewerber/-innen nicht abgeschreckt werden.

Wir bekräftigen unsere Forderung nach einem Runden Tisch der beteiligten Stellen, damit weiterer Schaden von den Studierenden und der Fachhochschule abgewendet werden kann.

 

Wir sind keine Richter und daher gilt für alle Beteiligten der Grundsatz der Unschuldsvermutung. Jedoch sehen wir durch die jetzt schon seit Wochen andauernde öffentliche Diskussion die dringende Notwendigkeit von Seiten des Miniseriums zu handeln.

 

"Die Studierenden der P 37 sind in den Vorbereitungen zur Abschlußprüfung (Oktober 2018) und wir erwarten, dass dies nicht in einem Klima der Verunsicherung und Angst erfolgen darf", so Sascha Alles der Landesvoristzende der DPolG.

 

Bis dato wurden nach unseren Erkenntnissen noch keine größeren Maßnahmen getroffen, die die Situation vor Ort beruhigen oder notwendige Informationen an die Studierenden gesteuert. Hier erwarten wir zeitnah eine Reaktion.

 

Daneben erwarten wir die Einführung eines Studierendenrats, der die Belange der Studierenden mit den Fachbereichsleitungen in direktem Austausch klären kann sowie externe Vertrauensleute, die in Problemfällen von den Studierenden auch direkt kontaktiert werden können (z.B. die Polizeiseelsorger).