Pressemitteilung 36/26
633 Menschen, 4.573 Kilometer und 25.000 Euro für die DPolG Stiftung
DPolG Saarland zieht nach dem 24-Stunden-Spendenlauf „Auch Helfer brauchen Hilfe“ eine beeindruckende Bilanz.
Was am 20. August um 16 Uhr mit dem Startschuss zum 24-Stunden-Spendenlauf der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) Saarland begann, endete am folgenden Nachmittag mit einer beeindruckenden Bilanz: 633 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gingen unter dem Motto „Auch Helfer brauchen Hilfe“ an den Start und legten gemeinsam 4.573 Kilometer zurück.
Doch nicht nur sportlich war die Veranstaltung ein großer Erfolg. Auch die begleitende Spendenaktion übertraf die Erwartungen deutlich. Bis zum Ende der Spendenaktion am 30. September kamen insgesamt 20.328,34 Euro zugunsten der DPolG Stiftung zusammen. Die DPolG Bund rundet diesen Betrag auf 25.000 Euro auf.
„Diese Zahlen machen uns einfach sprachlos. 633 Menschen, mehr als 4.500 gelaufene Kilometer und 25.000 Euro für die DPolG Stiftung zeigen eindrucksvoll, was möglich ist, wenn Menschen gemeinsam für eine gute Sache einstehen“, erklärt Markus Sehn, Landesvorsitzender der DPolG Saarland und stellvertretender Bundesvorsitzender. „Unser Motto ‚Auch Helfer brauchen Hilfe‘ war dabei nicht nur ein Slogan. Es war der Gedanke, der diese Veranstaltung getragen hat.“
Die DPolG Stiftung unterstützt Polizeibeschäftigte und deren Familien insbesondere dann, wenn sie durch besondere dienstliche Belastungen, schwere Einsätze oder Schicksalsschläge in eine schwierige Situation geraten. Sie leistet dort Unterstützung, wo schnelle und unbürokratische Hilfe benötigt wird – und steht damit für den Zusammenhalt innerhalb der Polizeifamilie.
Gerade vor diesem Hintergrund war der Termin für die DPolG Saarland von besonderer Bedeutung. Der Spendenlauf fand rund um den ersten Jahrestag des tödlichen Einsatzes von Polizeibeamtem Simon Bohr in Völklingen statt. Die Erinnerung an ihn und die Unterstützung von Helferinnen und Helfern standen deshalb bewusst im Mittelpunkt der Veranstaltung.
„Wir wollten mit dem Spendenlauf ein Zeichen setzen: für Zusammenhalt, für Solidarität und dafür, dass wir diejenigen nicht vergessen, die tagtäglich für andere da sind“, so Sehn. „Dass daraus eine solche Gemeinschaftsleistung geworden ist, ist etwas ganz Besonderes.“
Ein besonderer Dank der DPolG Saarland gilt den zahlreichen Helferinnen und Helfern, ohne deren Einsatz der 24-Stunden-Lauf nicht möglich gewesen wäre. Insbesondere der TV Ludweiler, der maßgeblich an der Organisation und Durchführung beteiligt war, habe einen entscheidenden Anteil am Erfolg der Veranstaltung gehabt.
Darüber hinaus bedankt sich die DPolG bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern, den beteiligten Organisationen, Unternehmen und Sponsoren sowie bei den vielen Menschen, die durch ihre Teilnahme, ihre Spende, ihre Arbeitskraft oder auf andere Weise zum Gelingen beigetragen haben.
„Ob auf der Laufstrecke, bei der Organisation, bei der Versorgung, durch eine Spende oder im Hintergrund – jeder einzelne Beitrag hat gezählt. Diese 25.000 Euro sind deshalb nicht einfach eine Spendensumme. Sie sind das Ergebnis von 633 Menschen und unzähligen weiteren Unterstützerinnen und Unterstützern, die gemeinsam gesagt haben: Auch Helfer brauchen Hilfe. Dafür sagen wir von Herzen Danke“, betont Markus Sehn.
Die DPolG Saarland sieht in dem erfolgreichen Spendenlauf zugleich ein starkes Zeichen für die Solidarität innerhalb und außerhalb der Polizei. 4.573 Kilometer und 25.000 Euro zeigen: Helfen verbindet.
Und deshalb wird es im kommenden Jahr eine Wiederholung der Veranstaltung geben.