Pressemitteilung 18/25
DPolG Saarland unterstützt Forderung nach moderner Analyse-Software – Polizei braucht modernes Handwerkszeug zur Verbrechensbekämpfung
Die Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) Saarland und ihr Vorsitzender Markus Sehn unterstützen die Forderungen des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK) nach einer leistungsfähigen Analyse-Software wie „Palantir“ bzw. „VeRA“.
„Unsere Polizei braucht im Jahr 2025 moderne Werkzeuge, um Kriminalität effektiv zu bekämpfen. Straftäter nutzen modernste Technik – da darf die Polizei nicht mit veralteten Systemen arbeiten“, erklärt Markus Sehn.
Die DPolG Saarland sieht in einer verfahrensübergreifenden Analyseplattform die Möglichkeit, Daten aus verschiedenen Quellen schnell zusammenzuführen, Muster zu erkennen und so Straftaten schneller aufzuklären oder zu verhindern. „Solche Systeme können die Arbeit der Kolleginnen und Kollegen im Ermittlungsdienst enorm beschleunigen und die Aufklärungsquote steigern“, so Sehn.
Gleichzeitig müsse sichergestellt sein, dass diese Technik auf einer klaren gesetzlichen Grundlage betrieben wird und ein verantwortungsvoller Umgang mit Daten erfolgt. „Datenschutz ist wichtig – aber er darf nicht zum Bremsklotz werden, wenn es um den Schutz der Bevölkerung geht“, betont der DPolG-Landesvorsitzende.
Die DPolG Saarland spricht sich zudem für eine deutsche oder europäische Eigenentwicklung aus, um langfristig unabhängig von außereuropäischen Anbietern zu sein und die hohen europäischen Standards zu wahren. Eine eigene saarländischen Lösung wird es auf Grund fehlender personeller und finanzieller Ressourcen nicht geben.
„Unsere Kolleginnen und Kollegen brauchen modernstes Handwerkszeug – schnell, praxistauglich und rechtlich klar geregelt. Nur so können wir den Kriminellen von heute und morgen wirksam entgegentreten“, fasst Sehn zusammen.
